Hin zur demenzfreundlichen Stadt

Bereits heute leiden mehr als 119‘000 Personen in der Schweiz an Demenzerkrankungen. Die Verbreitung der Krankheit, die eng mit der demografischen Alterung verknüpft ist, zwingt auch Städte und Gemeinden dazu, Strategien zu entwickeln und zu handeln. Das Schweizer Netzwerk altersfreundlicher Städte widmete dem Thema eine Tagung.

Lesen Sie hier die  vollständige Medienmitteilung zur 1. Jahrestagung des Netzwerks.

Version française

1. Jahresversammlung unseres Netzwerks

Am 5. September 2016 führt unser noch junges Netzwerk zum ersten Mal eine Jahrestagung durch. Sie ist dem Thema «Demenzfreundliche Stadt» gewidmet.

Welche Massnahmen trifft eine Stadt, um der wachsenden Zahl von Menschen mit Demenz auch im öffentlichen Raum zu begegnen? Wie können Ängste und Vorurteile in der Bevölkerung abgebaut werden und was kann eine Stadt tun, um Menschen mit den Demenz und ihren Angehörigen mehr Sicherheit zu verschaffen? Solchen Fragen stellen sich unsere Mitglieder unter kundiger Begleitung von Fachleuten.

Bei Interesse wenden Sie sich an Rita Gisler, Geschäftsführerin des Netzwerks

Quartierbegehungen in Schaffhausen

Am 8. Juni 2016 nahmen die Mitglieder des Schweizer Netzwerks altersfreundlicher Städte an der Ergebniskonferenz nach den Begehungen des Quartiers Niklausen, Schaffhausen, mit der älteren Quartierbevölkerung teil. Auf eindrückliche Art und Weise konnten wir erfahren, wie sehr und kompetent sich die ältere Bevölkerung in eigener Sache engagiert. Ein Lehrbuchbeispiel war die verbindliche Einbindung der Akteure im öffentlichen Raum; diese stellten sich direkt den Anliegen der anwesenden Teilnehmerinnen und Teilnehmer und zeigten verbindlich Lösungen auf.

Konsultieren Sie die neue Broschüre Partizipation des Zentrums für öffentlichen Raum ZORA (deutsch / en français)

Genf und Thun neue Netzwerkmitglieder

Die Städte Genf und Thun sind als 14. und 15. Mitglied ins Schweizer Netzwerk altersfreundlicher Städte aufgenommen worden. Wir freuen uns über diesen Zuwachs aus der Romandie und aus dem Mittelland. Genf ist schon seit mehreren Jahren Mitglied des Globalen WHO-Netzwerk altersfreundlicher Städte. Erfahren Sie mehr zu den alterspolitischen Tätigkeiten der neuen Netzwerkmitglieder: Thun oder Genève

Bettina Hübscher wird Vize-Präsidentin

Bettina Hübscher 12 15 - web.JPGDie Mitglieder des Schweizer Netzwerks altersfreundlicher Städte haben Bettina Hübscher, Leiterin der Fachstelle für Altersfragen der Stadt Luzern, zur Vize-Präsidentin gewählt. Bettina Hübscher leitet die Luzerner Fachstelle seit letztem Frühjahr. Sie hat u.a. im Kanton Bern in der Gesundheitsplanung gearbeitet und einen Nachdiplomzertifikatslehrgang (CAS) in Gerontologie absolviert. Wir freuen uns über die kompetente Verstärkung im Führungsteam.

Der Wohnungsmarkt ist nicht auf Pensionierte vorbereitet

Eine neue Studie des Instituts für Finanzdienstleistungen Zug IFZ der Hochschule Luzern befasst sich mit den Reaktionen der Immobilienwirtschaft auf die steigende Nachfrage nach Wohnmöglichkeiten für ältere Menschen. Ungenügend! lautet das Fazit der Studie. Angesprochen sind auch Städte und Gemeinden, aktiver zu werden. Handlungsmöglichkeiten werden aufgezeigt.

Die Studie «Demografie und Wohnungswirtschaft. Pensionierte auf dem Wohnungsmarkt» kann für Fr. 90 bestellt werden unter ifz@hslu.ch

Gelungener Start unseres Netzwerks ins 2016!

An der ersten Sitzung 2016, am 25. Januar, haben die Mitglieder des Schweizer Netzwerks altersfreundlicher Städte den Schaffhauser Stadtrat Simon Stocker zu ihrem ersten Präsidenten gewählt. Mit Simon Stocker übernimmt eine junge Persönlichkeit mit bereits vielfältiger Erfahrung im Altersbereich die Leitung. Neben Schaffhausen wurden am 25. Januar auch die Städte Jona-Rapperswil, Neuchâtel und Riehen als neue Mitglieder ins Netzwerk aufgenommen.

Bereits ein Jahr nach Einberufung des Netzwerks als ständige Kommission des Schweizerischen Städteverbands bearbeiten dreizehn Städte zusammen die Herausforderungen und Chancen der gesellschaftlichen Alterung. Die beteiligten Städte freuen sich über diese Bündelung der Kräfte.