
Quelle: Titelblatt Altersstrategie Stadt Zug 2015-2035; Micha Eicher, scharfsinn
Mit ihren rund 31’500 Einwohnerinnen und Einwohnern ist die Kantonshauptstadt Zug die grösste Stadt des Kantons und schweizweit einer der führenden Wirtschaftsstandorte. Eingebettet zwischen Berg und See ist Zug gleichermassen bei Familien, Privatpersonen und Geschäftsleuten beliebt, bietet sie doch für Jung und Alt viele Freiräume. Brauchtum und Innovation ergänzen sich und prägen das Stadtleben.
Mit der im Jahr 2015 verabschiedeten und im Jahr 2022 überarbeiteten Altersstrategie 2015–2035 hat die Stadt Zug ein nachhaltiges Zeichen für eine altersgerechte Stadt gesetzt. Aus der strategischen Ausrichtung der Alterspolitik wird ein angemessenes Angebot abgeleitet und die Fachstelle Alter und Gesundheit ist mit deren Umsetzung beauftragt. Die Zusammenarbeit mit allen Gemeinden im Kanton Zug und den verschiedenen Akteuren im Altersbereich sind durch Kommission und Konferenz Langzeitpflege und regelmässigen Vernetzungsanlässen gefestigt. Gemeinsam wird das Leistungsangebot geplant und das enge Zusammenspiel der Akteure gepflegt.
Motivation der Stadt Zug zur Teilnahme im Netzwerk
«Die Vernetzung ist der Stadt Zug auch über die Stadtgrenzen hinaus ein wichtiges Anliegen und ist ein Bestandteil für die Gestaltung einer altersgerechten Versorgung mit allen Akteuren zusammen. Gemeinsame Ideen werden entwickelt und viel Fachwissen zusammengetragen. Das belebt die Umsetzung und die Weiterentwicklung der Altersstrategie der Stadt Zug.»
Vertretung im Netzwerk altersfreundliche Städte
Ivanka Basic vertritt die Stadt Zug im Netzwerk. Sie leitet die Fachstelle Alter und Gesundheit der Stadt Zug. Zusammen mit Andrée Schirtz, Fachfrau Koordination und Beratung im Alter, ist sie für die Umsetzung der Altersstrategie und die Beratung und Koordination zur Unterstützung von älteren Menschen und ihren Angehörigen in der Stadt Zug zuständig.
Worauf es uns ankommt
Die Altersstrategie der Stadt Zug stellt die Lebensqualität und Würde der älteren Bevölkerung sowie die Möglichkeit individueller Lebensgestaltung ins Zentrum. Zusammen mit den Leistungserbringern des Kantons Zug wird die vernetzte geriatrische Versorgung gewährleistet.
Altersstrategie der Stadt Zug
Die älteren Menschen sollen ihre Lebensweise, ihre Wohnform und ihre Teilnahme am gesellschaftlichen Leben selbst bestimmen können. Die Stadt Zug fördert mit einer Vielfalt an Massnahmen die eigenständige Lebensführung. Der Fokus liegt auf folgenden Handlungsfeldern:
- Selbstbestimmung sowie privates Umfeld und Netzwerk stärken
- Altersgerechtes Wohnen unterstützen und einstehen für Barrierefreiheit und Niederschwelligkeit
- Pflege- und Betreuungsangebote sichern sowie Entlastung von pflegenden und betreuenden Angehörigen
- Vernetzte geriatrische Versorgung mit den Akteuren zusammen fördern
- Mit Information, Beratung und Förderung der Gesundheitskompetenz wird die Partizipation der älteren Menschen gestärkt. Mit der Koordination von Leistungen und Angeboten wird die individuelle Lebensgestaltung unterstützt.
Mit Information, Beratung und Förderung der Gesundheitskompetenz wird die Partizipation der älteren Menschen gestärkt. Mit der Koordination von Leistungen und Angeboten wird die individuelle Lebensgestaltung unterstützt.
Seit dem 1. Juli 2020 kann sich die Zuger Bevölkerung über das Angebot «Gut betreut und gepflegt im Kanton Zug» www.pflege-zug.ch eine Übersicht über die vorhandenen Pflege- und Betreuungsangebote verschaffen. Pflege- und Betreuungsbedürftige können sich informieren und Angebote wahrnehmen, die auf ihre individuellen Bedürfnisse angepasst sind. Das steigert sowohl die Lebensqualität der Betroffenen als auch die der Angehörigen. Für Fachpersonen kann die Online-Plattform eine nützliche Unterstützung in ihrer Beratungsfunktion und Orientierung über die Angebote im Kanton Zug sein
Die Massnahmen zur Altersstrategie werden den laufenden Entwicklungen angepasst und unter Einbezug der Stadt Zuger Bevölkerung sollen den Bedürfnissen und dem realen Bedarf der sich verändernden älteren Bevölkerung gerecht und nachhaltig ausgestaltet werden.